Ledaig 10 Jahre, 46,3% alc. Originalabfüllung 

Region: Isle of Mull, Schottland

Nase: Rauch, aber nicht medizinisch sondern eher nach kaltem Lagerfeuer, Asche. Dazu ein Stallmief, dahinter eine florale Süße. Irgendwie, als ob helle Früchte zusammen mit Vanilleschoten in Salzlake einlegt worden sind. Lecker? Auf jeden Fall interessant.

Gaumen: Rauchig trocken, pfeffrig ohne Schärfe, etwas Eiche, vielleicht Oliven, deutlich weniger Geschmack als die Nase vermuten ließ.

Abgang: Kurzweilig, rauchig, kleiner Nachbrenner im Hals. Vom Pfeffer hier wiederum keine Spur.

Fazit: Interessanter malt, so meines Wissens seit 2012 auf dem Markt. Dabei wurde der Alkoholgehalt auf die jetzige Stärke erhöht. Der Whisky ist sehr wechselhaft und eine interessante Alternative zu den Torfmonstern von der Insel Islay. So wirklich warm wurde ich mit ihm nicht, da gibt es schönere unabhängige Abfüllungen. Als Standard aber okay, ich würde ihn mir mit ein paar Umdrehungen mehr wünschen.

72/100 Punkten (verkostet 2014, 35,00 €)